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Verfügbarkeit einer Leistung

Die Verfügbarkeit richtet sich nach den Erfordernissen beim Auftraggeber.

Eine Website im Internet sollte 24 Stunden am Tag betrieben werden, ein Buchhaltungsprogramm lediglich an Werktagen. Da ein unterbrechungsfreier Betrieb praktisch nicht möglich ist, sollte neben den Betriebszeiten auch eine Verfügbarkeitsquote (z.B. 99%) festgelegt werden.

Die Verfügbarkeitsquote ist das Verhältnis von tatsächlicher (innerhalb der geforderten Zeiten) zu geforderter Verfügbarkeit in einem Bezugszeitraum (Woche, Monat,...) und wird in Prozent ausgedrückt. Auch Kompromisse sind möglich, zum Beispiel: Modul "Kundenanfrage" 24 Stunden verfügbar, Modul "Anfragebearbeitung" nur Werktags zwischen 8h und 20h.

Eine Verfügbarkeitsquote allein ist jedoch nicht ausreichend. So kann zum Beispiel die 99%-ige Verfügbarkeit einer Auftragsabwicklung bei einem täglichen Ausfall von 4,8 Minuten kein Problem sein, aber ein einziger Ausfall pro Jahr (1600 Stunden) von 16 Stunden (=2 Tage) für eine Firma katastrophale Folgen. Die Abhilfe kann die Definition einer Mindestverfügbarkeit pro Bezugszeitraum sein, etwa mindestens 7 Stunden pro Tag.